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Liebe Eltern, liebe Kinder,

die aktuelle Lebenssituation ist eine neue Herausforderung für uns alle.

Die kommenden Wochen sind noch ungewiss, unklar.

Damit es gerade für Ihre Kinder nicht zu einer Daueranspannung kommt, tut es ihnen gut, für eine Zeit von ca. 20 Minuten relaxen zu können und Entspannung mental wie auch körperlich erfahren zu können.

Dazu habe ich für Sie als Eltern (oder Großeltern) einen wundervollen Text rausgesucht, den Sie Ihrem Kind oder Ihren Kindern vorlesen können.

 

Zur Vorbereitung

- Schafft Euch eine gemütliche Atmosphäre! Speziell für diese Geschichte: bereitet einen Sessel vor oder die Couch oder einen bequemen Stuhl. Gerne mit Kissen oder einer Decke.

- Sorgt für innere und äußere Ruhe!

- Lesen Sie, liebe Eltern, dem Kind oder den Kindern mit ruhiger, sanfter und leiser Stimme vor!

- Lassen Sie zwischendurch Pausen, damit sich die Kinder die Geschichte bildlich gut vorstellen können!

- Oder hört Euch das Audio-Tape an!

Eine märchenhafte Exkursion Teil 3 (Fortsetzung)

Nun folgt für euch die Fortsetzung von Dienstag, zum 3.Teil der „märchenhaften Exkursion“. Wenn du es dir gemütlich gemacht hast und soweit bereit bist, dann folge mir zur Entdeckung auf dem Felsenweg…

 

Ihr habt neulich eine Felsspalte im Gestein entdeckt. Ausgerüstet mit der Taschenlampe wollt ihr jetzt nachschauen, was sich dahinter verbirgt.

 

Du gehst als erstes rein, denn du hast das Licht in der Hand. Der Höhlengang ist nicht sonderlich breit, ihr passt jedoch ganz gut durch. Schritt für Schritt tastet ihr euch weiter vor. „Gut, dass wir schon Mai haben“, flüsterst du deinen Freunden nach hinten über die Schulter zu und bleibst kurz stehen. „Wisst ihr, bis Ende März eines jeden Jahres ist Schutzzeit für Fledermäuse, die sich in Höhlen aufhalten und darin leben. Würden wir zu der Zeit dort sein, würden wir sie in ihrem natürlichen Habitus stören. Jetzt ist es okay. Vielleicht sehen wir sogar welche.“ Langsam und vorsichtig geht ihr weiter. Jedes Geräusch schallert so laut und dein Herzklopfen scheint so laut zu sein, als würde man es noch in 2 Kilometern hören. So kommt es dir jedenfalls vor. Plötzlich geht der Gang scharf nach rechts und es wird schlagartig kälter – da mündet er in einem größeren Raum der Höhle. „Wow!“ staunt deine Freundin leise, als ihr durch die Taschenlampe sehen könnt, wie es dort aussieht. Faszinierend und schaurig-schön zu gleich, tropfendes Wasser hört ihr, die Wände formen Skulpturen, sie umgeben euch überall. Irgendwo von oberhalb hört ihr ein Scharren und dann ein lautes, schnelles Flattern. Ihr zuckt zusammen, doch du versuchst, mit deinem Lichtstrahl herauszufinden, was gerade passiert. Herumfuchtelnd trifft er dann auf eine fliegende Schar von – Fledermäusen! Wie mystisch und schön sie aussehen! Ihr seht sie noch für einen Moment fliegen, bevor sie aus dem Raum verschwunden sind. „Warum hat man keine Laute von ihnen gehört?“, fragt dein Kollege. „Das sollten wir nach unserer Tour heute im Internet recherchieren“ entgegnest du ihm.

Dann überlegt ihr, wie es jetzt weitergeht.

Eure Augen haben sich mittlerweile an das Dunkle gewöhnt und ihr schaut euch weiter in der Höhle um. Einen Ausgang oder sonstigen anderen Gang könnt ihr nicht entdecken. Einer deiner Freunde inspiziert das Gestein genauer, berührt es hier und da. „Wir müssen dann wohl den gleichen Weg zurück“, seufzt dein Freund und lehnt sich gerade mit der Hand an die Wand, als schlagartig ein donnerndes Geräusch einsetzt. Ohrenbetäubend scheint die Wand sich hervorzuschieben, Material bröckelt ab, als würde die ganze Höhle drohen, einzustürzen. Verdattert stellt ihr drei euch zusammen an eine Stelle, Rücken an Rücken, mit weit aufgerissenen Augen und einem zitternden Lichtkegel in der Hand. Nach einer gefühlten Ewigkeit verstummt das Getöse abrupt. Staub verdeckt wie Nebel deine Sicht und brennt in euren Augen. Mit deinen Ohren vernimmst du noch ein Rauschen und ihr reibt euch über die Augen, um wieder klar sehen zu können – und du wiederholst das, weil du deinem jetzigen Blick kaum traust, doch was sich vor euch offenbart, ist unglaublich: ein mächtiger Wasserfall entspringt aus dem Gefels. Das hinabfallende Wasser glitzert wie 1.000.000 Kristalle und mündet in einem silbern schimmernden Becken. Über dem Wasserfall leuchtet ein traumhafter Kristall, groß wie eine Birne. Sein Strahlen erfüllt die Höhle, edel thront er an der Spitze, schafft eine wundervolle Atmosphäre. Der entzückende Anblick erfüllt eure Herzen. Ihr habt wohl wahrhaftig den „Kristall-Wasserfall“ gefunden!

Ihr werdet sicher noch einige Zeit hier drin verbringen und den gefundenen Naturschatz genießen. Vielleicht findet ihr ja bei eurer nächsten Abenteuerreise heraus, was es mit diesem Wasserwunder auf sich hat…

 

Verabschiede dich nun von diesem Ort, an den du bald zurückkehren wirst und komme langsam zurück in deine gewohnte Umgebung. Öffne dein Lichtsinnesorgan, also deine Augen, und gebe deiner Seele und deinem Körper noch ein kleines Momentchen. Wenn du magst, kannst du dich gerne ganz lang machen, deine Arme lang über den Kopf und deine Beine strecken.

Ich wünsche dir Kraft und ein inneres Strahlen wie ein funkelnder Kristall.

Eine märchenhafte Exkursion Teil 3

Einleitung:

Suche dir zuhause in deinem Lieblingsraum, im Garten oder auch auf dem Balkon ein gemütliches Plätzchen. Du kannst dich hinsetzen oder hinlegen, wie es für dich angenehmer ist. Hole tief Luft, atme laut aus – und schließe deine Augen. Nimm für einen Moment deine Umgebung wahr, die Stille, die Umgebungsgeräusche oder auch z.B. das Zwitschern der Vögel draußen.

Lass‘ deine Schultern immer schwerer und lockerer werden und begib‘ dich jetzt auf deine eigene märchenhafte Fantasiereise…

 

Du und deine zwei Freundinnen bzw. zwei Freunde sind schon gespannt darauf, was ihr heute zusammen erleben werdet.

Ihr habt euch erneut an eurem Baum auf dem Feld verabredet, der zu eurem Ritual geworden ist.  Als du bei diesem ankommst, siehst du, wie sich etwas oben zwischen den Ästen bewegt. Einer deiner Freunde ist schon auf den Baum geklettert und winkt dir gerade fröhlich zu. Du willst auch hoch hinauf, also ziehst du dich an einem niedrigen, stabilen Ast vor dir hoch, kletterst weiter und schwingst dich von Ast zu Ast, bis du bei deinem Freund ankommst. Wie gemütlich es hier droben doch ist! Und einen tollen Ausblick habt ihr auch. „Na, bist du bereit für ein neues Abenteuer?“, fragst du deinen Freund verschmitzt lächelnd. „Klaro, und wie! Die letzte Reise zum Abenteuerspielplatz war echt sooo cool!“ antwortet er. Und wie ihr euch so unterhaltet, kommt auch eure dritte Freundin bzw. euer dritter Freund im Bunde an, schaut kurz verdutzt, weil er niemanden am Baum stehen sieht – und freut sich umso mehr, als er euch in der Höhe erblickt, ihm zuwinkend und „Hallo du!“ rufend.

Nach einem raschen Moment ist auch sie bzw. er hochgeklettert und sucht sich ein behagliches, schattenspendendes Plätzchen an einem Arm des Baumes. Ihr drei reflektiert gemeinsam euer letztes Abenteuer mit actionreichen Ereignissen und seid dann soweit, abermals den Stein zu berühren und herauszufinden, wo er euch hinbringt. Ihr hebt also jeweils euren linken Zeigefinger in die Luft, berührt den von dir aufbewahrten ovalen Edelstein an der oberen, spitzen Kante – und die Welt um euch herum mischt ihre Farben kunterbunt, um sie in einem Strudel zu vereinen.

Du spürst durch die Energie des Strudels eine magische Kraft, die durch deinen Körper geht und dich stark macht. Der Strudel nimmt langsam wieder Gestalt an, stellt euch auf erdigen Boden und nun könnt ihr erkennen, wo er euch rausgelassen hat. Ihr steht direkt vor dem Wegschild, das euch bekannt vorkommt. Es zeigt sowohl nachts rechts, Richtung „Abenteuerspielplatz“ wie auch nach links zum „Kristall-Wasserfall“. Ihr wisst, was zu tun ist. Ihr werdet heute den linken Weg zum „Kristall-Wasserfall“ erforschen! Gespannt betretet ihr also den Pfad linkerseits. Du hast ein wenig Hunger und fragst deine Freunde, ob sie auch einen selbstgebackenen Müsliriegel haben wollen, was sie bejahen, sodass du welche aus deinem Rucksack holst, den du dabeihast. Für die heutige Tour hast du auf jeden Fall ein paar Snacks eingepackt. J

Ihr lasst euch eure Riegel schmecken, während ihr die Landschaft um euch herum aufmerksam wahrnimmt. Euer Weg scheint ein „Felsenweg“ zu sein, um euch herum sind große Felsen in den unterschiedlichsten Formen, wie steinige Wolken in ockerfarben. Überhaupt strahlt alles in erdigen Farbtönen: moosfarbig, hell- und dunkelbraun, orange, beige, schlammfarbig, und auch etwas rötlich.

Der Weg führt schlingelnd an Felsen vorbei und zwischen diesen hindurch, mal etwas mehr bergauf, mal sanft abwärts. Das gleichmäßige Laufen entspannt dich und du malst dir gerade aus, wie der Wasserfall wohl aussehen könnte, als dich der Schrei deines Freundes aus den Gedanken aufschrecken lässt. „Oha, schaut mal da!“ hörst du ihn weiter vor dir mit verwunderter Stimme rufen. Du und eure dritte Freundin nähern sich ihm und ihr staunt im Kanon über die Entdeckung: Es ist eine ca. 1,60 Meter hohe und schmale Felsspalte im Gestein. Sie wirkt so unscheinbar, dass sie im ersten Moment gar nicht auffällt. Sie scheint passierbar zu sein, eine Höhle könnte sich dahinter verbergen. „Wartet, ich schaue mal, ob ich eine Taschenlampe dabeihabe!“, sagst du zu deinen Freunden und fängst an, in deinem Rucksack zu kramen. Tatsächlich findest du eine und hältst sie in die Luft. „Na, dann los!“

 

…wie es weitergeht, erfährst du diese Woche FreitagJ

Komme nun also langsam zurück in deine gewohnte Umgebung, öffne deine Augen und atme tief durch. Gönne dir ein schönes Strecken deiner Arme, deiner Beine, deines ganzen Körpers.

Mach’s gut und bis am Freitag!

Eine märchenhafte Exkursion Teil 2

Einleitung:

Du machst es dir zuhause gemütlich, z.B. in deinem Zimmer oder auch gerne im Garten. Dafür kannst du diese Geschichte auch erneut mit Kopfhörern hören. Suche dir ein angenehmes Plätzchen und schließe deine Augen.

Während du so gemütlich dasitzt oder liegst, lässt du deine Schultern und Arme ganz locker hängen, deine Atmung wird gleichmäßiger und dein Körper nach und nach ruhiger.

Ganz entspannt begibst du dich jetzt auf deine zweite Exkursion ins Naturreich….

 

Heute hast du dich erneut mit deinen zwei Freunden bzw. Freundinnen verabredet, um mit ihnen nochmal in das märchenhafte Land zu reisen. Euer Treffpunkt ist diesmal der Baum, an dem ihr nach eurem Wettrennen eine kleine Verschnaufpause gemacht hattet. Zur Begrüßung sagt ihr „Hallo“ und ihr gebt euch jeweils ein „High Five“.

Den ovalen Edelstein hast du natürlich dabei, in der seitlichen Tasche deiner Cargohose. Es ist ein prächtiger, heller Frühlingstag und die Blümchen um euch herum blühen bunt und malerisch auf.                                   

Ihr stellt euch so neben dem Baum auf, dass ihr zu dritt einen Kreis bildet und euch gegenseitig sehen könnt. Dann holst du den Edelstein aus der Hosentasche und es ist unglaublich, wie sehr er in der Sonne funkelt und strahlt. Ihr kennt das Ritual nun, wie ihr in das märchenhafte Land reisen könnt – wisst ihr es noch?

Ihr hebt jeweils euren linken Zeigefinger in die Luft, berührt die obere Kante des Steins…und alles um euch herum beginnt, sich zu drehen und sich in einen Strudel zu verwandeln. Du schließt die Augen, um dich einfach von dem Gefühl im Strudel tragen zu lassen. Es fühlt sich so leicht an, als würdest du schweben.

Wie von selbst öffnest du deine Augen und findest dich und deine Freunde bzw. Freundinnen vor dem großen, verschlossenen Tor zum Abenteuerspielplatz wieder. Der elfenhafte Wächter scheint wohl ein kleines Mittagsschläfchen gemacht zu haben, denn er öffnet verschlafen seine Augen, nachdem er euch bemerkt hat und murmelt unverständlich vor sich hin.

„Guten Tag, Herr Wächter“, sagst du, „kennen Sie uns noch? Wir waren das letzte Mal hier, als Sie uns ein Rätsel gestellt haben, dessen Lösung wir finden sollten. „Ach ja, Hallo“, brummelt er, „ ja stimmt, ich kann mich noch erinnern. Ihr habt aber nur einen Versuch, die richtige Lösung zu sagen, damit ich euch den Eintritt gewähren kann.“ Du antwortest ihm: “Wir haben alle drei gemeinsam gegrübelt und haben eine Lösung gefunden. Wir denken, sie heißt Schildkröte.“

Der Elfenwächter nickt, lächelt – und zieht mit beiden Armen kräftig an einem langen Seil über ihm. Die zwei massiven Türen des Tores öffnen sich Stück für Stück und ihr könnt nun eintreten.

 

Was ihr jetzt vor euch seht, ist aber noch kein Abenteuerspielplatz. Stattdessen seid ihr inmitten eines intensiv grünen Dschungels. Euch umgeben riesige Blätter, gigantischer Farn und dichte Büsche voller violetter Himbeeren. Hohe Bäume seht ihr ebenso, ihre Kronen reichen so weit gen Himmel, dass ihr den Kopf in den Nacken legen müsst, um sie sehen zu können. Von diesen Bäumen hängen ultralange Lianen herunter, die das Urwaldgefühl noch verstärken. Eine/r deiner Freundinnen bzw. Freunde greift nach solch einer Liane. Er hängt sich an sie, hangelt noch etwas weiter hoch und fängt an, mit ihr zu schwingen. Wie „Tarzan“ an der Liane schaut das aus und er bzw. sie lacht dabei herzhaft und schreit: „Voll bäumig!“. Du nutzt die Gelegenheit und versteckst dich hinter einem riesigen Blatt. Die anderen zwei bemerken es etwas verzögert und sind verwundert, wo du bist und rufen deinen Namen. Da springst du plötzlich schnell wie ein Tiger mit einem lauten „Roooooar“ hinter dem Blatt hervor und auf sie zu. Sie erschrecken sich kurz, sind dann aber beruhigt, dass du wieder da bist. Diesmal bist du der- bzw. diejenige, der oder die lauthals lacht.

Sogleich setzt ihr euren Weg fort, um noch am Spielplatz anzukommen. Auf diesem seht ihr noch wunderschöne weiße und gelbe Orchideen mit Minidiamanten auf ihren Blüten, die wie Regentropfen glitzern.

Der Weg endet schließlich vor einem bemerkenswerten, grünen Vorhang aus Lianen. Ihr schaut euch kurz an und seid euch einig, dass ihr mutig durch diesen durchgehen wollt, auch wenn ihr nicht wisst, was euch dahinter erwartet. Du schreitest voran und öffnest ihn langsam, spähst hindurch – und staunst nicht schlecht. Ihr seid tatsächlich am Abenteuerspielplatz angekommen! Begeistert öffnest du den grünen Vorhang wie einen Theatervorhang und sagst mit freudiger Stimme „Hereinspaziert, hereinspaziert!“, damit auch deine Freunde durchgehen können. 

Euer Herz geht weit auf, als ihr sehen könnt, was es so alles gibt. Einen mächtigen Tümpel mit Jet-Skis, die aussehen wie Haie und Schwertfische, ein Flyboard, mit dem man mit magischer Wasserkraft über dem Wasser abheben kann und ein Wasser-Parcours, über den man mit Seepferdchen springen kann. Es gibt ebenso… einen Lianen-Hochseilgarten inklusive Seilbahn über den Tümpel! … eine Kletterwand mit einer anschließenden Rutschbahn… eine geheime Spiegelhöhle… und drei Trampoline, die aussehen, als wären sie aus Kaugummi gemacht. In der Nähe hört ihr Frösche quaken, Libellen schwirren umher und ihr hört paradiesisches Vogelgezwitscher. Es ist so toll hier, dass ihr alles ausprobieren wollt. Dazu habt ihr jetzt auch genügend Zeit.

  •  

Nach einem actiongeladenen Nachmittag voller Spiel & Spaß seid ihr dann doch ausgepowert und müde, aber glücklich. Ihr setzt euch im Schneidersitz und in einem Kreis ins Gras. Ihr beschließt, nochmal zurückzureisen, damit sich eure Eltern keine Sorgen machen und weil ihr Hunger habt?

Du willst gerade deinen Zeigefinger in die Luft heben, als ein wunderschöner Schmetterling angeflogen kommt und sich zart auf deine Schulter setzt. „Es gibt noch den Kristall-Wasserfall in der anderen Richtung“, flüstert er dir ins Ohr und flattert wieder von dannen. Na, das wird dann wohl euer nächstes Abenteuer!

Ihr hebt nun alle euren linken Zeigefinger, berührt den Edelstein, den du mit der rechten Hand in der Mitte hältst – und werdet per Strudel zurück zum Baum transportiert.

Am Baum angekommen fühlt es sich an, als wärt ihr nie weg gewesen. „Das war echt toll!“, sagt dein Freund begeistert, „ich freue mich auf das nächste gemeinsame Abenteuer!“ antwortest du und schmunzelst. Dann verabschiedet ihr euch voneinander und freut euch auf das Essen mit eurer Familie.

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Komme nun zurück in deine gewohnte Umgebung, öffne langsam deine Augen und gebe dir noch einen Moment Zeit.

Wenn du magst, kannst du dich räkeln und strecken und ganz lang machen.

 

Bis zum nächsten Mal am Kristall-Wasserfall!

Eine märchenhafte Exkursion Teil I

von

Ann-Christin Benzmüller

 

Einleitung:

Du machst es dir zuhause, z.B. in deinem Zimmer oder auch gerne im Garten, gemütlich. Dafür kannst du diese Geschichte auch mit Kopfhörern hören. Suche dir ein angenehmes Plätzchen und schließe deine Augen.

Während du so gemütlich dasitzt oder liegst, lässt du deine Schultern und Arme ganz locker hängen, deine Atmung wird gleichmäßiger und dein Körper nach und nach ruhiger.

Ganz entspannt begibst du dich jetzt auf eine Exkursion ins Naturreich….

 

Du gehst mit deinen zwei liebsten Freunden bzw. Freundinnen raus spielen. Die Sonne lacht euch freundlich an und begrüßt euch mit ihrem leuchtenden Strahlen. Es ist so schön warm draußen, dass ihr in T-Shirts und somit ohne Jacken unterwegs sein könnt.

Ihr unterhaltet euch über eure letzten Tage, wie es euch so geht und darüber, was ihr heute im Wald bauen wollt.

Ein cooles eigenes Lager wäre doch toll, gebaut aus stabilen Ästen, Stöcken, Blättern – ein richtiger Geheimtreff! Zusammen habt ihr lauter gute Ideen.

Ihr seid mittlerweile eine Bergstraße hochgelaufen und es geht über einen Feldweg weiter. Links und rechts von euch sind saftig grüne Wiesen mit bezaubernd duftenden Blümchen und urigen Bäumen. Ihr seht in eurer Umgebung auch teilweise angelegte Felder voll brauner, gelockerter Erde, in denen Saatgut verteilt ist, aus welchem in wenigen Monaten feines Gemüse werden wird.

Ihr seid gut gelaunt und voller Energie und beschließt, ein kleines Wettrennen zu starten. Das Ziel ist der große Baum in ca. 17 Metern Entfernung. Nachdem dein Freund „Auf die Plätze..fertig..los!“ gerufen hat, sprintest du mit aller Kraft voran, bist schneller als der Wind, gibst alles – und erreichst ganz knapp gefolgt von deiner Freundin als erste bzw. als erster das Ziel – also den großen Baum.

Du freust dich über den Sieg und stößt einen Freudenschrei aus: „Juhuuuu!“

Mit rotem, aber glücklichem Gesicht setzt du dich an den Baum, um nochmal zur Ruhe zu kommen und gut Luft zu holen. Deine zwei Freunde bzw. Freundinnen tun es dir gleich und platzieren sich zu deiner rechten wie auch links von dir.

Und wie du so in der Mitte sitzt und gerade ein bisschen dösen willst, fällt dir auf einmal etwas von oben (boing!) auf die Stirn und landet dann im Gras. „Autsch!“, murmelst du und reibst dir über die Stelle, an der du getroffen wurdest. Das wird wohl eine kleine Beule werden.

Verwundert schaust du deine Freunde an – doch sie haben das wohl nicht bemerkt.

Du stehst auf, um im Gras vor dir nach diesem Ding zu suchen. Du tastest herum, willst die Suche gerade fast schon aufgeben – bis du etwas steinartiges spürst. Du greifst danach, hebst es vorsichtig hoch – und staunst nicht schlecht, als du es gen Sonne hältst. Es sieht aus wie ein funkelnder, ovaler Edelstein! Er scheint in den allerschönsten Farben zu strahlen – ein bisschen blau, ein bisschen gelb, in rot und lila: welch ein prachtvolles Exemplar! Du drehst dich zu deinen Freunden um, um ihnen dein Fundstück zu präsentieren („tadaaa“).

Neugierig stehen sie auf und kommen zu dir, um es sich näher anzuschauen. „WOW!“, ist das einzige, was deine Freundin noch sagen kann, denn wie magisch von diesem Edelstein angezogen, hebt jeder seinen linken Zeigefinger und berührt den Stein an der oberen Kante. Alles um euch herum fängt an, sich zu drehen und sich in einen Strudel zu verwandeln. Zeit und Raum scheinen abhandengekommen zu sein, denkst du dir – bis sich der Strudel wieder zu lösen beginnt. Deine Umgebung scheint nochmal normal zu werden; doch, was ist das?

Ihr befindet euch nicht mehr an dem großen Baum, sondern anscheinend in einem wahrhaftigen Märchenland. Der Himmel ist rosa und die Wolken scheinen aus Zuckerwatte zu sein. Der Boden unter euch fühlt sich wie Vanillepudding an und hat auch die gleiche Farbe. Der Duft von frischen Waffeln mit Erdbeeren und Sahne liegt in der Luft und die Sträucher, die hier wachsen, sehen aus wie Gummibärchen. Es gibt sogar einen Bach mit fließendem Orangensaft! Ihr seid entzückt von all diesen wundervollen Eindrücken.

Du bemerkst, dass du den Edelstein immer noch in deiner Hand hast. Du machst ihn aber lieber in die Hosentasche, um ihn nicht zu verlieren.

Ihr beschließt, dieses märchenhafte Gebiet zu erkunden. Ihr folgt dem Pfad vor euch so lange, bis ihr auf ein Schild mit zwei Pfeilen trifft, das jeweils in die entgegengesetzte Richtung zeigt. Auf dem Schild nach links steht „Kristallwasserfall“ geschrieben, auf dem rechten Schild steht „Abenteuerspielplatz“. Ihr schaut euch an und seid euch direkt einig: ihr wollt auf den Abenteuerspielplatz, auch wenn das andere Schild ebenfalls interessant klingt.

Nun denn schreitet ihr aufgeregt dahin, dem Weg aus lauter nebeneinandergelegten Butterkeksen folgend. Nach einer ganzen Weile trifft ihr auf ein riesiges, von Efeu beranktes Tor. Seine massiven Holztüren sind fest verschlossen. Vor diesem Tor sitzt ein elfenhafter Wächter mit großen Flügeln. Er nickt euch begrüßend zu und fragt euch: „Wohin des Weges, Kinder?“

Ihr sagt ihm „Hallo“ und dass ihr gerne auf den Abenteuerspielplatz wollt. „Soso“, meint er, „gerne, gerne – jedoch müsst ihr erst ein Rätsel lösen.“

„Oh ok“, sagst du, „wie lautet die Aufgabe?“

Der Elfenwächter beginnt mit ernster Miene zu sprechen:

 

„Vier Beine hab‘ ich,

einen kurzen Hals und ‘nen kleinen Kopf,

mein grünes Haus beschützt mich

und gehört zu mir wie die Blume in ihren Topf.“

(selbstgedichtet)

 

Ihr drei überlegt angestrengt. Was könnte das sein?

 

… des Rätsels Lösung und den geheimnisvollen Abenteuerspielplatz werdet ihr wohl nach den Osterferien erfahren und erleben. Denn jetzt ist es Zeit, langsam wieder in die reale Welt zurückzukommen. Der ovale Edelstein in deiner Hosentasche beginnt, stark zu leuchten und schwups – werdet ihr kraft des magischen Steines nochmal zum Baum gebracht, an dem ihr ursprünglich die Verschnaufpause gemacht hattet. Aber sei beruhigt, den Edelstein behältst du noch bei dir, damit ihr in den nächsten Wochen erneut zusammen in das märchenhafte Land reisen könnt.

 

Rückholphase:

Komme nun zurück in deine gewohnte Umgebung, öffne langsam deine Augen und gebe dir noch einen Moment Zeit. Wenn du magst, kannst du dich räkeln und strecken und ganz lang machen.

 

 

Tschüss für heute und bis zum nächsten Mal!

Fantasiereise für Kinder in ein fröhliches Land an stressigen oder traurigen Tagen

Der Zaubersessel und das Land ‚Sorgenfrei’

Müde bist du und auch etwas gestresst. Am liebsten würdest du die viele Arbeit und den Ärger, der dich begleitet, in ein Paket einpacken und wegschicken. Irgendwohin weit weg. Am besten ins Land ‚Nirgendwo‘, wo das Vergessen herrscht. Und noch lieber würdest auch du den Koffer packen und auf Reisen gehen. In das Land ‚Sorgenfrei‘, wo die Sonne scheint und die Wiesen blütenbunt duften und die Menschen mit Stress und Ärger nichts am Hut haben und immer fröhlich lächeln. Ja, genau das würdest du am liebsten tun.
Aber es gibt sie nicht, diese Länder Nirgendwo und Sorgenfrei.
Oder doch?
In deiner Fantasie vielleicht?
Vielleicht kannst du in Gedanken in das bunte, fröhliche Land Sorgenfrei reisen?
Probiere es doch einfach einmal aus!
Setze dich gemütlich auf deinem Stuhl zurecht oder lehne dich bequem im Sessel zurück und schließe die Augen.
Du denkst an das Land Sorgenfrei und ehe du dich versiehst, steht dein Sessel auf einem kleinen Platz mitten in einem Städtchen. Lebhaft geht es hier zu und fröhlich. Die Menschen tragen weite, bunte Gewänder, die Haare sind lang und glänzend und ihre Köpfe schmücken Blütenkränze. Wie Tänzer schlendern sie leichtfüßig über den Platz und rufen einander in einer singenden Sprache ihre Worte zu. Nein, sie singen sie.
Alle ist, scheint dir, leicht und heiter in dieser kleinen Stadt im Land Sorgenfrei.
Und wie fein es hier duftet! Nach Honig, Vanille und Blüten. Du schnupperst. Bunte Blumen sind’s, die so süß duften. Und auch dein Sessel ist mit Blumengirlanden geschmückt, und diese Blüten schicken dir kunterbunte, duftende Bilder.
Nun haben die Bewohner von Sorgenfrei dich entdeckt.
Sie singen dir zum Gruß Worte in einer dir fremden Sprache zu und winken zu dir herüber. In ihren Gesichtern liegt ein freundliches Lächeln.
Wie gut das tut. Diese leichte Heiterkeit! Diese freundlichen Grüße!
Schön ist das!
Du merkst, wie die Freude auch zu dir kommt.
Du lächelst, erwiderst die Grüße der Fremden und winkst zurück.
Die Leute kommen näher und ein Mädchen überreicht dir einen Fliederblütenkranz.
Hm! Wie der duftet!
„Danke!“, sagst du und reichst dem Mädchen deine Hand.
„Bitte sehr! Gerne geschehen“, antwortet das Mädchen. „Sei jederzeit willkommen in unserem Land und fühle dich wohl hier bei uns. Eigentlich sollten wir jetzt arbeiten, aber zuerst tanzen wir. Komm! Tanze mit uns!“
Sie fasst wieder nach deiner Hand und zieht dich in den Kreis der Menschen, die sich auf dem Platz um einen Geigenspieler herum versammelt haben. Der hebt die Geige ans Kinn und fängt an zu spielen. Ein lustiges Liedchen erklingt und euer Tanz beginnt.
Und du tanzt mit.
Du schließt die Augen und genießt das Tänzchen auf dem Platz im Städtchen des Landes Sorgenfrei.
Leicht fühlst du dich und fröhlich und am liebsten würdest du nichts anderes mehr tun, als dem Klang der Melodie zu folgen und zu tanzen, tanzen, tanzen …
Die Musik ist noch in dir, als du die Augen wieder öffnest und dich zuhause in deinem Zimmer gemütlich in deinem Sessel wieder findest.
Schade, denkst du, denn du wärst gerne noch in diesem heiteren Land Sorgenfrei bei den fröhlichen Tänzern geblieben. Aber hat das Mädchen nicht „Sei jederzeit willkommen“ zu dir gesagt?
Wie gut, dass dir das einfällt. Du lächelst und beschließt, mit deinem Zaubersessel gleich morgen wieder in das sorgenfreie Sorgenfrei zu reisen.

© Elke Bräunling (16. Mai 2019)

Eine selbstgeschriebene Geschichte

Einspannungsreise in die Natur

Zum Nachlesen und Nachhören.

 

Hallo ihr Lieben,

mit dieser - von mir selbstgeschriebenen - Geschichte könnt ihr erneut in das Reich der Fantasie eintauchen und euren Geist wie auch Körper relaxen lassen.

(Anmerkung: Die Geschichte ist in der „Du-Form“ verfasst.)

 

Nun denn, mach es dir für dieses kleine Abenteuer so richtig gemütlich. Das kannst du auf der Couch oder auch auf einer weichen Matte, wie z.B. einer Gymnastikmatte. Schnapp‘ dir noch ein kuscheliges Kissen – und los geht’s.

 

Du legst dich auf den Rücken und legst deine Arme locker auf der Matte ab. Deine Beine lässt du ebenso locker liegen. Deinem Kopf geht es gut auf dem weichen Kissen.

Schließe jetzt langsam deine Augenund konzentriere dich auf deinen Atem.

Richte deine Aufmerksamkeit auf dein Ein- und Ausatmen. Spüre, wie sich dein Brustkorb beim Einatmen hebt und mit frischer Luft füllt – und wie du alles, was dein Körper nicht braucht,wieder ausatmest.

 

Deine Arme und Beine werden schwer und gaaanz locker. Deine Atemzüge werden nach und nach ruhiger und gleichmäßiger– und es fühlt sich an, als würde dein Körper in deine Unterlage einsinken, als würdest du auf einer super flauschigen Wolke liegen.

Und während du so angenehm entspannst, begibst du dich auf deine Reise in die Natur

Du hast deinen Hund dabei, mit dem du spazieren gehst. Wenn du keinen eigenen Hund hast, dann stelle dir vor, dass du mit „Pete“, dem Schulhund aus dem Grünen Haus, Gassi gehst.

Du hast eine Jacke an, die dich gut warmhält und du trägst Wanderschuhe, mit denen du gut über Wiesen und Felder laufen kannst. Dein Hund freut sich, mit dir draußen zu sein und ihr geht in Richtung des Waldes.

Beim Eintreten in diesen Wald nimmst du viele atemberaubende Eindrücke wahr - den feinen, ätherischen Duft von Holz,der von den Nadelbäumen, also den Fichten und Kiefern, ausströmt … den Duft des erdigen Waldbodens– und den leicht süßlichen Duft von wildem Farn.

Du nimmst auch vereinzelte Sonnenstrahlen wahr, sie scheinen durch die Baumkronen und kitzeln deine Wangen.

Und hörst du das? Den sanften Gesang eines Vogels, den des Fichtenkreuzschnabels? Majestätisch sitzt er hoch oben im Baumwipfel und genießt die Aussicht.

Dein Hund schnüffelt in der Zeit neugierig auf dem Waldboden herum. Nach all diesen wunderbaren Impressionen, für euch beide, dich und deinen Hund, gehst du gelassen weiter.

Die Bewegung tut dir sehr gut und die frische Luft belebt deine Lungen.

Ihr geht noch eine Weile so durch den Wald, du genießt das Grün um dich herum und lässt deine Augen ruhig durch die Umgebung wandern, - bis du plötzlich verblüfft eine erstaunliche Entdeckung machst:

Vor dir, etwas rechts am Wegesrand gelegen und auf den ersten Blick zwischen hohen Bäumen versteckt, erstreckt sich ein wunderschöner, schmaler Wasserfall.

Du beschließt, dich mit deinem Hund auf einen nahegelegenen, mit Moos bedeckten Stein zu setzen und dir den Wasserfall genauer zu betrachten.

Aus dem urigen Gestein riesiger Felsen bahnt sich das Wasser angenehm plätschernd seinen eigenen, natürlichen Weg – seine Rutschbahn – um schließlich in freiem Fall in einem türkisblauen Fluss zu münden.

Welch ein wundervoller Anblick dieses Naturschauspieles!

Die Atmosphäre hier ist so herrlich, dass du deine Augen schließt und den Moment der Ruhe auf dich wirken lässt.

Du streckst deine Arme schulterhoch und ganz breit aus und stellst dir vor, wie deine eigenen Sorgen und Ängste oben aus deinem Kopf herausfliegen, sich um deine Schultern winden und schlängeln, über deine Arme entlang zu deinen Händen – und dann über deine Finger sprudeln und wie kleine Miniwasserfälle Richtung Erde ausströmen.

Du spürst, wie es dich befreit und leichter macht und du fängst an zu lächeln.

Dieses gute Gefühl willst du auf jeden Fall mitnehmen in deinen restlichen Tag, daher verabschiedest du dich nun von diesem paradiesischen Ort und kehrst langsam in deine gewohnte Umgebung zurück. Du darfst dich jetzt räkeln und strecken, wie es dir guttut.

Wenn du soweit bist, öffne deine Augen. Willkommen zurück! 

Du kannst jederzeit, wenn es dir mal nicht so gut geht und du Ruhe brauchst, in Gedanken an den wunderschönen Wasserfall zurückkehren und Kraft tanken.

Hab‘ einen schönen Tag!

 

Quellen:

  1. https://www.nationalpark-eifel.de/de/natur-landschaft-arten/lebensraeume/nadelwaelder/pflanzen-der-nadelwaelder/
  2. https://www.saarland.de/75965.htm
  3. https://www.nationalpark-eifel.de/de/natur-landschaft-arten/lebensraeume/nadelwaelder/tiere-der-nadelwaelder/
  4. https://www.vogelundnatur.de/vogelarten-sommergoldhaehnchen/
  5. https://www.youtube.com/watch?v=DOTnXf-4UXs
  6. https://www.salamisound.de/wasserfall-sounds
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